Von Angesicht zu Angesicht

„Falstad ist ein Ort zum Erinnern, ein Ort zum Lernen, ein Ort, von dem aus man weiter geht – klüger, engagierter, besser gerüstet. Denn das einzig Sinnvolle, was wir nach dem Besuch von Ausstellungen wie ‚Von Angesicht zu Angesicht‘ in Falstad sagen können, ist: Wir dürfen nicht vergessen. Und alle andern sollen es wissen.”(Außenminister Jonas Gahr Støre, Mai 2007)

Die ständige Ausstellung des Falstad-Zentrums
Unsere ständige Ausstellung „Von Angesicht zu Angesicht“ zeigt die Geschichte des SS Strafgefangenenlagers Falstad und des nationalsozialistischen Lagersystems, zu dem das Lager gehörte. Die Ausstellung verbindet die beiden thematischen Arbeitsfelder, die Geschichte der Gefangenen im Krieg und die Menschenrechte. Sie wurde im Oktober 2006 eröffnet und ist heute wichtig als ein Treffpunkt wie auch als ein Ort zum Lernen.

Falstads Position im großen System der Lager
Falstad war Teil eines großen Netzwerks von Lagern in ganz Europa. Wie erstarkte der Nationalsozialismus? Was war der Hintergrund für dieses Lagersystem? Im ersten Teil der Ausstellung wird die Geschichte von Falstad in nationaler und internationaler Perspektive betrachtet. Wer waren die Gefangenen? Wie erlebten sie den Aufenthalt im Lager, und wie hat sie das geprägt? Mit Hilfe von Texten, Gegenständen, Tondokumenten und Bildern vermitteln wir deren Geschichte.

Die Menschenrechte
Die Ausstellung schlägt den Bogen bis in unsere Zeit hinein und thematisiert das Heranwachsen der Vereinten Nationen und die Deklaration der Menschenrechte. Lernten wir etwas aus den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs? Beiträge zu heutigen Völkermorden und Verbrechen gegen die Menschlichkeit bilden den wichtigen thematischen Schlusspunkt der Ausstellung „Von Angesicht zu Angesicht“.

Zur Ausstellung
Die Texte der Ausstellung wurden vom Historiker des Falstad-Zentrums Jon Reitan verfasst. Das Design der Ausstellung lieferte LPO arkitektur & design as.

Lesen Sie mehr:
Ausstellungskatalog „Von Angesicht zu Angesicht / Face to face“ (pdf).

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